Die 4 Säulen

Die Ausbildung beruht auf vier Säulen:
die Vermittlung und das Training in der Ausbildungsgruppe
das Üben und Reflektieren auf der Peer/Teamebene
die ersten Versuche eigenständiger Arbeit
und Supervision/Eigentherapie im Rahmen der Ausbildungsgruppe.
Wirklich boden- und identitätsbildend kann die Ausbildung nur werden, wenn alle vier Säulen aktiv sind. So wird zusätzlich zur Teilnahme an den Seminaren die freiwillige Bildung von thematischen Arbeitsgruppen und Peergruppen gefördert. Bisher gelang dies immer und es entstand eine intensive zweite Lernebene in der Ausbildungsgruppe. In dem Wissen, dass verordnete oder vorgeschriebene Therapie wenig nützlich ist, gibt es in dieser Ausbildung keine "vorgeschriebene“ Eigentherapie oder Supervision außerhalb der Ausbildungsgruppe dafür aber den permanenten Verweis auf ihre Notwendigkeit.

Im letzten halben Jahr der Ausbildung fallen die thematischen Seminare weg und die Teilnehmer können bis zum Abschlussseminar- je nach ihren Neigungen und Interessen - entweder ihre Dokumentation fertigstellen, weitere Praxiserfahrungen sammeln oder sich auf die Heilpraktikerprüfung "Psychotherapie" vorbereiten. Natürlich gilt aber nach wie vor, dass die Bildung der therapeutischen Identität und Professionalität ohne Eigentherapie und permanente Supervision kaum möglich ist. Noch wichtiger ist aber die sofortige Umsetzung in die Praxis und deshalb ist diese Ausbildung auch wirklich berufsbegleitend konzipiert und gemeint.

Zusammenfassend gesagt erfordert die Ausbildung ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit und ist für eine vollständige Professionalisierung nur wirksam auf dem Hintergrund eines breiten Spektrums an weiteren Aktivitäten außerhalb davon.

Zahlt sich aus - die Bildungsprämie Zahlt sich aus: Die Bildungsprämie - www.bildungspraemie.info Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung