Gertraud Rixner

Jahrgang 1961, verh., 2 Kinder; ehemals Beamtin
Die Möglichkeit, durch Form, Farbe und Material Prozess in Gang zu setzen, Ausdruck zu finden und zu experimentieren, faszinierte mich immer schon. Mein Traum ist, Kreatives, Heilendes und Helfendes miteinander zu verbinden.
Die Ausbildung schien mir die ideale Form zu sein, mich auf ein völlig neues Gebiet einzulassen. Ich bezeichne diesen Entschluss als Neuanfang oder Neuorientierung. In erster Linie mache ich die Ausbildung zur Bereicherung für mich selbst. Der zweite Gedanke ist, mit dieser Qualifikation gruppentherapeutisch zu arbeiten. Die zweijährige Ausbildung zur Kunsttherapeutin eröffnet mir viele spannende Wege. Schöne Erlebnisse sind vor allem die Begegnung in der Gruppe, der Austausch, die Übungen, die Inputs von Gerd Hecht und nicht zuletzt der Spaß den wir zusammen haben. Die Dynamik in der Gruppe, die verschiedenen Gedanken und Meinungen der Mitglieder, mittlerweile Freunde, sind mir sehr wichtig. In diesem Sinne einen ganz großen Dank an alle für die schöne Zeit.

Martina Kimmel

Jahrgang 1960; Krankenschwester in der Kinder- und Jugendpsychatrie, Künstlerin
Für mich bedeuten diese zwei Jahre Ausbildung eine gute und schöne Zeit, in der ich mich für mich selbst und für meine berufliche Tätigkeit weiterentwickeln konnte.
Besonders gefallen hat mir der vielseitige, lockere nicht autoritäre Unterrichtsstil, der die Freiheit für ein eigenverantwortliches Arbeiten zuließ und dabei jedem die Möglichkeit gab, sich soweit es ihr/ihm gefiel einzubringen.

Melanie Mallek

Arbeitsgebiet:
Diplom-Sozialpädagogin (FH) in der berufsbezogenen Jugendhilfe Die Ausbildung war für mich eine Zeit der intensiven Selbsterfahrung; es war eine Achterbahnfahrt. Am Ende der Fahrt habe ich mit Freuden entdeckt, dass sich sowohl meine fachliche Kompetenz stark erweitert hat, als auch mein Selbstbewusstsein und der Wunsch, als Kunsttherapeutin zu arbeiten. Die Ausbildung hat mir ein tragfähiges Grundgerüst für das kunsttherapeutische Arbeiten vermittelt. Ich habe sowohl theoretisches Wissen als auch die Erprobung in der praktischen Arbeit erfahren. Durch die Vielfalt in der Ausbildung konnte ich meine Vorlieben entdecken und gleichzeitig meine kunsttherapeutische Identität anstoßen. Ich arbeite mit meinen Klienten kunsttherapeutisch, oft in Kombination mit Biografiearbeit. Das bietet mir eine wunderbare neue Basis der Betreuungsarbeit! Die Ausbildung war für mich der Start in eine neue Arbeitswelt, denn nun kann ich mir kleine Freiräume im Arbeitsalltag schaffen. Ich habe nicht mehr „nur“ eine kreative Ader, sondern kann meine Kreativität mit Fachwissen untermauern und vermitteln. 

Georg Appel

Arbeitsgebiet:
Begleitender Dienst WfBM Die Ausbildung war sehr komprimiert und brachte mich im Selbsterfahrungsbereich oft an Grenzen (Peergruppenarbeit fehlte mir). Zeitlich und finanziell hat sie mich weniger belastet, weil ich die Raten (sehr günstig!) gut zahlen konnte und zeitlich von meinem Arbeitgeber unterstützt wurde. Belastend empfand ich die Fahrten zur Ausbildungsstätte (2 x 300 km); besonders die Rückfahrten nach den Seminaren. Durch die Ausbildung wurde ich in meiner therapeutischen Haltung klarer, sicherer und überzeugender. Ich kämpfe nicht mehr so viel, verbrauche weniger Energie und leiste mehr. Langsamer geht schneller. Sowohl für die Ausbildung als auch für meine tägliche Arbeit benötige ich kontinuierliche Reflexionsmöglichkeit (Supervision oder Therapie). Die Umsetzung der Ausbildungsinhalte in meinem Arbeitsbereich wurde zunehmend einfacher, weil ich mit Hilfe der Ausbildungsgruppe klare Vorstellungen eines kunsttherapeutischen Konzeptes entwickelte und deshalb Kollegen, Vorgesetzte und Beschäftigte in der Werkstatt einfach und deutlich von meinem kreativen Arbeitsangebot überzeugen konnte. Die Teilnahme an dieser Ausbildungsgruppe war für mich beruflich, für mein Privatleben und für meine persönliche Entwicklung mit das Beste, was ich mir in meinem Leben gegönnt habe. Beruflich (und insgesamt) bin ich gelassener und toleranter geworden, weil ich weiß, dass meine Arbeit gut ist; ich brauche nicht mehr so viel zu konkurrieren. Die Ausbildung hat mich motiviert und ermutigt, mir in meinem Arbeitsbereich immer wieder neue Ziele zu setzen.

Zahlt sich aus - die Bildungsprämie Zahlt sich aus: Die Bildungsprämie - www.bildungspraemie.info Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung